Free Money Tag

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Gebäude in Flammen, Erderwärmung, Krieg, Flüchtlinge, Wälder in Flammen, immer wieder, jeden Abend. Wäre schön irgendwas machen zu können. Was auch immer. Daher mein Plan….  Aber zuerst essen wir, meine Frau und ich, Mittwochabend auf dem Sofa, vor dem Fernseher. Seifenoper. Meine Frau sagt.

-So nochmal. Ich habe nicht richtig zugehört.

-Ich will Geld weggeben.

-Wessen Geld?

-Mein Geld.

Überraschter Blick

-Unser Geld.

-Uh huh, wie viel?

-Zwanzig Euro.

-OK. Warum gucken wir so was?

Sie schaltet einige Kanäle durch.

2011 begann Free Money Day, oder „Tag des geschenkten Geldes“, in Australien und hat sich überall in der Welt verbreitet…..fast. Jeden 15. September schenken ganz normale Menschen Fremden Geld auf offener Straße. Einen Haken gibt es nicht, außer dass man die Hälfte des Betrags einem anderen weiter schenken muss. Was man daraus lernt, ist, dass wir ein ganz anderes Umgehen mit Geld haben könnten, dass eine gerechtere, großzügigere Welt durchaus möglich wäre. Wie wir kämpfenden Kleinkindern so oft sagen, teilen ist der bessere Weg, damit wir am Ende alle glücklich sind.

Donnerstagmorgen. Ich habe meine Aktivität auf der „Free Money Day“ Website Karte angemeldet und jedem Webseite Besucher wird mein Standort angezeigt. Jetzt bin ich verpflichtet. Aber auf einmal bedrückt mich das Unheimliche an dieser Idee. Warum kann ich nicht einfach rumsitzen im Café um über die Hoffnungslosigkeit des Erhalts einer anständigen Tasse Tee im Ausland zu meckern, wie alle andere Engländer? Dann denke ich wiederum an die Alternative für Deutschland, Rassisten und eine Erde, die uns jetzt fast jeden Tag unheimliches warmes Wetter zu schenken scheint. Vielleicht ist es nur eine Krise meines katholischen Gewissens, aber trotzdem wäre es schön etwas Positives zu tun.

Dann fällt mir ein, dass mein Freund, Thomas, der Café Besitzer, da sein wird; er ist allen in Kiez bekannt, daher kann ja nichts schief gehen.

Ok, Free Money Plakat am Café Fenster, zehn mal zwei Euro Stücke auf dem Tisch, sitzen wir vorm Café in der Wärme. Wir sind bereit. Niemand kommt. Dann taucht ein Paar in ihren Sechzigern auf und kommt auf uns zu. Zwei Geldstücke habe ich schon in meiner schwitzenden Faust. Klare Stimme, gute Grammatik denke ich und los.

-Entschuldigung. Darf ich kurz mit Ihnen sprechen?

Ein Moment panischer Unsicherheit in den Augen, einige hastige Schritte, dann sind sie vorbei geeilt, als hätte niemand etwas gesagt.

-Komisches Paar…. Das hätte ich dir vorher sagen können, sagt Thomas, einen Tick zu spät, vielleicht.

Ein junger Mann taucht auf. Vielleicht siebzehn. Seine Augen kommen nie zu Ruhe, richtig nervös, aber die Wörter sind schon auf meiner Zunge.

-Entschuldigung. Darf ich kurz mit Ihnen sprechen?

Sogar als ich erkläre, trifft sein Blick den Meinen nie richtig aber er läuft nicht weg, daher rede ich weiter.

Konsumgesellschaft…Klimakatastrophe…..(keine Reaktion)…Ungleichheit Zeitbombe, Artensterben…..(keine Reaktion)…ausgetrocknete Prärien, Städte unter Wasser….(keine Reaktion)

-….und das alles zu verhindern muss du nur vier Euro von mir nehmen!

Stille. Dann endlich guckt er mir in die Augen und sagt.

-Ich glaube für so was muss du einen anderen suchen.

Und dann ist er weg.

Aber natürlich dauert es nicht so lange bis Menschen, meistens jüngere, vorbeikommen, die meine Absicht verstehen und vier Euro nehmen, mit dem Versprechen zwei davon weiter zu geben.

Und es hat Spaß gemacht zuzusehen wie sich die Gesichtsausdrucke von Angst und Unverständnis bis zur  Neugier und dann lächelnden Einsicht ändern. Am Ende habe ich mit vielleicht zwanzig Menschen gesprochen.

Donnerstagabend. TV Abendessen. Seifenoper plappert. Meine Frau sagt.

-In einer Bevölkerung von zweihundert Millionen.

-Wieso?

-Du hast mit zwanzig Menschen in einer Bevölkerung von zweihundert Millionen gesprochen.

-Du hast die Karte auf der Webseite angeschaut?

-Das habe ich. Deins war das einzige Event in Europa?

-Sehr beliebt in Nigeria, antworte ich, und Australien.

Seifenoper plappert weiter.

-Man muss irgendwo anfangen.

-Sehr stolz auf dich, sagt sie und schaltet durch die Kanäle.

 

Mehr Information über Free Money Day findet man hier.

http://www.freemoneyday.org/

 

 

 

Free Money Day

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Buildings burning on the box, refuges, homes, forests in flames. Night after night. Be good to do something, anything. So last Thursday I made a start. But first back to the Wednesday before.  My wife and I eating our evening meal on the sofa. Pointless soap opera on the tv. My wife says.

-So tell me again. I wasn´t really listening.

-I want to give money away.

-OK, whose money would that be?

-My money.

She cuts me a sideways glance.

-Our money. I say.

-How much?

-Twenty euro.

-Fine. Why do we watch this?

She flips through some channels.

 

Free Money Day started in 2011 in Australia, and has gone viral, as they say…… sort of. Every 15 September ordinary people take it upon themselves to approach total strangers on the street and give them money. And there´s no catch. Except that they´re asked to pass half of what they´re given on to another complete stranger. The point, of course, is to illustrate that a more generous, fairer, more just way of dealing with money is possible. As we´ve all told our warring toddlers many times the best way for everyone to be happy is if we share.

 

Thursday morning. I´ve registered my activity on the free money day website global map and no one is going to miss my little arrow. So now I`m committed. Then the weirdness of it grips me. Why can´t you just sit in the café like any other English expat reading two day old copies of the Telegraph and wondering why the Germans can´t make a decent cup of tea? But then I think UKIP, Trump and a planet that seems to be burning ever more rapidly to a crisp and I think I can´t do nothing. And then I remember Thomas, the café owner and my oldest friend in Berlin, will be there so I shall take my courage from him.

So Free Money Day sign in the café window, ten two euro coins at the ready, reflected heat from the unseasonably warm sunshine falling on us from the flat windows opposite, we´re ready. We wait. No one comes. Then a middle aged couple appear at the corner twenty yards away coming our way. I ready my coinage in my sweaty palm. They´re almost upon us. Remember, good grammar, clear voice.

-Excuse me. May I speak to you for a moment?

A flash of panicked confusion in their eyes is quickly quashed and they sail on by as if no words had ever been spoken.

-Weird couple.  Could have told you that, says Thomas a little late, possibly.

A young man appears. Maybe seventeen. Eyes darting about a bit, maybe a bit too twitchy but the words are already on my lips.

-Excuse me. Could I speak with you for a moment?

Even as I talk his gaze doesn´t really come to rest but he´s not moving so he gets the whole spiel. Consumer society, climate disaster,….no reaction…. inequality timebomb, species loss…..no reaction….dessicated plains, sunken cities,…. no reaction…..so I decide to round off with a flourish,

– …..and all you´ve got to do to avert these and other untold disasters is take four euros off me!

Silence. Then his eyes finally fix on me and he says.

-I think you need to find someone else for that.

And off he goes.

But soon, of course, people did come by, mostly younger people, singly or in pairs, who got it, and were happy to take four euros and pass two on. And it was funny and fun. To watch as the cognitive gear changes shift people`s expressions from mild anxiety at being spoken to at all, to curiosity, then blank incomprehension, finally turning to smiling understanding was a rare and real  treat. In the end I talked to maybe twenty people.

That evening. TV supper, as posh people call it, again. My wife says.

-In a population of 200 million.

-Sorry, I say.

-You talked to maybe twenty people in a population of two hundred million?

-You looked at the map on the website?

-I did. Yours was the only activity on the map in Europe.

-Big in Nigeria though, I reply, and Australia.

The soap opera burbles on.

-You´ve got to start somewhere, I say, trying not to sound apologetic.

-Very proud of you, she says and flips some channels.

 

More information about free money day can be found here.

http://www.freemoneyday.org/

 

 

 

 

Ein Budget auf das man stolz sein kann..?

 

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Disabled handrail. Thanks to George we know how dangerous they can be!

Donnerstag. 17.3.16.

Dass der Britische Premierminister, David Cameron, und der Finanzminister, George Osborne, große Bewunderer der ehemaligen Premierministerin Margaret Thatcher sind, ist gut bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass George, an die Bürgerrechte von Homosexuellen, Frauen und ethnischen Minderheiten glaubt. Aber es gibt einem Gruppe in unsere Gesellschaft, die ihn nicht hinters Licht führen kann.

 

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, gab es 2008 eine große globale Wirtschaftskrise, die, wie George heute in seiner Haushaltserklärung bestätigen wird, viel weniger zu tun hatte mit maroden Banken, verdächtigen Geschäften in der City of London, oder einer Immobilienblase ( all diese haben wir natürlich noch…) aber viel mehr mit Behinderten und kranken Menschen in Großbritannien, die, ohne einen Gedanken an globale Konsequenzen, Krückstöcke, Haltegriffe, Urinflaschen oder Einlagen bekommen. Und diese Hilfsmittel, sagt George, brauchen die Behinderten einfach nicht.

 

Daher ist die zentrale Initiative in seiner Austeritätspolitik in seinem gestern vorgestellten Budget die Einstellung von staatlichen Zahlungen an etwa 500,000 Kranke und Behinderte für Dinge, auf die diese verzichten können, zum Beispiel elektrische Betten, Duschhocker, adaptiertes Besteck, Bildschirmleser, Hörgeräte…..die Liste spricht für sich. Luxus Pur.

 

Auf den ersten Blick, gebe ich zu, waren für Margaret Thatcher die großen Gewerkschaften oder die Bataillone von Bergbauern und Druckern imposantere Gegner als die Krummen und die Lahmen. Aber schließlich kann man sich seine Feinde nicht aussuchen, oder..? Und die Kranken und Behinderten tragen schließlich mehr Verantwortung für die staatlichen Schulden als die Banker, die Steuersparmodelle der Großunternehmer oder die spesentricksenden Repräsentanten des House of Commons.

George ist sogar ganz besonders mutig gewesen, angesichts der starrköpfigen Weigerung ALLER Behindertengruppen und Wohlfahrtsgemeinschaften (von denen es mehr als fünfzig gibt!), ein einziges billigendes Wort über Georges Errungenschaften zu sagen. Und dabei hat er so viel Erwähnenswertes erreicht!

Zum Beispiel haben Untersuchungen gezeigt, dass alle, aber insbesondere weibliche, Behinderten (=gefährliche Feinde mit zerstörerischer Wirkung auf die globale Wirtschaft), durch jahrelange systematische parteipolitische Einsparungen (hoch lebe George der Finanzminister!) bei benötigter Unterstützung für Ausbildung, Transport, Arbeit ärmer und somit gesellschaftlich schwächer sind als Nicht-behinderte . Da muss es doch ein besonders lobenswertes taktisches Manöver sein, diesen, schon am Boden liegenden, Betroffenen (Feinden) noch einen Schwertstoß zu erteilen.

Besonders zufrieden muss George mit seiner sogenannten Zimmersteuer (Bedroom tax) gewesen sein, in der arme Menschen, die eine größere Wohnung haben, als ihnen zusteht, Strafen zahlen müssen. Die Bitte von Kranken und Behinderten für eine Sonderregelung auf Grund der Behauptung, sie seien unverhältnismäßig hart betroffen, da sie potentiell ein weiteres Zimmer oder extra Platz für ein spezielles Bett oder spezielle Gerätschaften, beispielsweise um zu atmen, benötigten, wurde -na ja- als Heiße Luft erkannt und als solche von George abgewiesen

Der Höhepunkt Georges mutigen Entgegentretens der Menschen, die im Volksmund durch die Unterstützung der oligarchischen Boulevardpresse jetzt auch Schnorrer und Diebe heissen, war natürlich die neue Begutachtung von Kranken und Behinderten von nicht -medizinischen „Fachkräften“. (Man stelle (kostengünstige) Administratoren aus völlig anderen Arbeitsbereichen ein, gebe ihnen einen Tick Liste, mit der der Anstragstellende „bewertet“ wird , kippe damit die Beurteilung von medizinisch qualifizierten, aber offensichtlich nicht liniengetreuen Ärzten und Ärztinnen und erkläre den Antragstellenden für arbeitsfähig.) Und wenn es der Fall war, dass zwischen 2011 und 2014 2380 selbst erklärte Kranke kurz nach einer solchen Entscheidung starben, und in ihren letzten Lebenstagen oder Monaten die Verkürzung ihrer Leistungen hinnehmen mussten, dann, na ja, vielleicht war das ja nicht so schlimm.

Die Bewunderung für George und David kennt keine Grenzen wenn man ihre standfeste Weigerung, einer immer lauter geforderten unabhängigen Untersuchung der Folgen für das Leben von Behinderten und Kranken betrachtet. Die Jungs wissen was sie tun. Eine Kehrtwende wird es nicht geben. Maggie wäre sehr stolz.

 

In dieser zweiter Amtszeit haben sie schnell klar gemacht dass sie die Behinderten und Kranken weiterhin im Visier haben. In den letzten Wochen hat die Regierung eine Reduzierung von 30 Pfund pro Woche für arbeitslose aber arbeitsfähige Behinderte (siehe oben), komischerweise gegen den Willen des House of Lords, und einiger treulosen MPs ihrer eigener Partei, durchgesetzt. Die Rebellen aus ihren eigenen Reihe haben das seltsame Argument vorgebracht, dass außer einer weiteren Verarmung der Betroffen überhaupt nichts erreicht werden würde. Zitat…

„Als reine Einsparmaßnahme ist die Maßnahme nicht akzeptabel.“

Obwohl es keinen Beweis gibt, dass das neue Gesetz sonst etwas bringen wird, haben George und David sicherlich das Recht zu erwidern..

„…und wo genau ist jetzt das Problem?“

 

Angesichts ihres wesentlichen Verdienstes bei der Zerstörung des Feindes „Kranke und Behinderte“, scheint merkwürdig, dass im Wahlprogramm, obwohl David und George ganz klar gemacht haben, dass es weitere Sparmaßnahmen geben würde, und zwar im Milliardenwert, sie nicht ausdrücklich gesagt haben welche Menschen am meisten verlieren würden. Vielleicht falsche Bescheidenheit?

Um Gottes Willen denkt bloß nicht, es gehe hier vielleicht um eine schrittweise Abschaffung unseres Sozialstaates und dass wir uns eines Tages in der Ignoranz, dem Elend und der Not wieder finden werden, von der der Sozialstaat uns befreit hat. Nein, nein, das kann nicht sein oder?

 

Sonntag. 20.3.16.

Nach der Veröffentlichung des Budgets war die Empörung in der Bevölkerung so groß dass der Minister für Sozialleistungen, Ian Duncan Smith, sich entschloss zurückzutreten und die Regierung die geplanten Änderungen zurücknehmen musste.

A Budget to be proud of…..

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Disabled handrail. Thanks to George we know how destructive they can be!

It´s well known that George Osborne and David Cameron are great admirers of the Iron Lady, Margaret Thatcher. It´s less well known perhaps, that George Osborne is a supporter of gay marriage and equal opportunities for ethnic minorities but that does not mean that a different and dangerous minority group can pull the wool over his eyes.

Because, as you may remember, there was a global financial collapse in 2008 which as today´s budget will testify, had nothing to do with banks, dodgy deals in the City or inflated house prices in the United States, but everything to do with disabled people in Britain, without a thought for the global implications, getting handrails or walking sticks and other aids that, you see, they don´t really need.

For the centerpiece of austerity in George´s budget today will be stopping up to 500,000 disabled people getting money to buy things that really they can manage without having, like…. grab rails, shower stools, walking sticks, commodes, electric/reclining beds, screen readers, amplified telephones, infrared hearing systems, adapted cutlery…….the list surely speaks for itself. Absolutely necessary savings. There´s no way the ninth richest country in the world can afford to provide such things.

At first glance, I admit, it may seem that in comparison Mrs Thatcher had more worthy, powerful opponents, like the Print Unions or the Miners. Osborne and Cameron have only the sick and the lame, but then you can´t choose your enemies, can you? And the disabled simply are more to blame for the black hole in the nation´s books than bankers, city brokers, tax exiles, tax avoiding corporations or expenses fiddling MPs. They must be because if George has said it once he´s said it a thousand times, the broadest shoulders will bear the biggest burden. So let it never be said they lacked, or lack, the moral courage to give them a right good pasting.

Indeed George has been particularly courageous given the stubborn refusal of any disabled group or large charity (and there`s over 50 of them!) to say anything good about what he´s done. And he´s done a lot.

For example research into the effect of all the ‘necessary savings’ made by the last government indicate that purely because disabled people are on average poorer than able bodied people (…hard to credit I know given their crucial role in undermining the nation´s finances, but still….), then they have got what they deserve being undoubtedly the single hardest hit of all groups in society by the cuts, sorry, the necessary savings.

George will have been particularly pleased with the effect of the bedroom tax that also disproportionately hits the disabled. Claiming they need an extra room ´cos they need a special bed, or specialist equipment say, for example, to breathe, is, after all, just so much, well, hot air.

A centerpiece of this courageous facing down of people we might refer to (with our clear sighted friends in the oligarch press) as shirkers and scroungers was, of course, the re-assessment by non-medically qualified people of thousands of the sick and disabled as fit for work, overturning assessments by medically qualified, but it seems not entirely trustworthy, professionals. And if in the years 2011-2014 2,380 self declared sick and disabled people were found fit for work shortly before they died, well, seeing their benefits cut as they came to face their own mortality probably did them no real harm.

And admiration for George and David simply knows no bounds when they´ve steadfastly refused to allow any independent assessment of the impact of all these changes on the disabled. The boys are not for turning. Maggie would be proud….wouldn´t she?

And they haven´t been slow already to let the disabled know in this parliament that they´ve still got them in their sights. So in the last couple of weeks the Work Support Allowance has been forced through a strangely reluctant, lily livered House of Lords, and appallingly, also against the opposition of some of their own Tory MPs, meaning a thirty quid reduction in the weekly benefit of disabled people who have been found fit for work. The rebel MPs fell for the argument that the new law would simply make the disabled poorer, and otherwise do nothing. As one Tory rebel put it,

“It is clear this is not acceptable as just a cost saving measure,”

And although there is no evidence that the change does actually do anything else, surely David and George are entitled to reply…

“…. and the problem with that is what exactly?”

Given the intrinsic merit of these attacks on the disabled and sick though, it seems strange to remember that in the election campaign, while David and George were both clear there would be cuts, amounting to billions of pounds, they didn´t state who in particular they would be taking money from. False modesty, perhaps?

And don´t entertain for a second the thought that actually what it´s all about is the step by step destruction of the welfare state and returning us plebs to the squalor, want and ignorance from which the welfare state freed us. No, no, no. Perish the thought. After all it´s not as if people are going hungry and the weak are going to the wall……

Please speak up with and for the sick and disabled. Do everything you can, even if its just talking to friends and neighbours, liking and sharing on facebook posts that are supportive of the disabled, tweeting, etc, so that this budget is remembered as the one which pushed the intrinsic decency and kindness of British people too far and that we all say, for the sake of common decency and the common good, enough is enough.

For more info on the relative effects of austerity and how it disproportionately affects the disabled and women. See. http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jul/31/austerity-women-ethnic-minorities-disabled-tax-welfare

On the fight to defend the disabled see.

https://thehardesthit.wordpress.com/stats-and-facts/

 

The day I became disabled….

Have wheelchair will travel
Have wheelchair will travel

The day I became disabled….or at least realised it maybe wasn´t such a bad thing to be.

Taxi, a Friday afternoon a few years ago now, on the way to Stanstedt airport.

My wife says,“We should have told them you need a wheelchair.”

I reply, with a sigh.

“But I don’t. I just need their help to avoid too many stairs.”

“And not to have to stand around for too long.”

“Ok”, I concede, “and not to have to stand around for too long.”

The departures hall is vast, but filling up fast, most of the Midlands off for a long weekend in Nice, Warsaw or Madrid. The serried ranks of check in desks of a well-known Irish budget airline stretch into the distance. Only one well-spoken young woman is manning the one open desk. Above her head the neon strip flashes confidently ‘all flights’. The queue is lengthening and there´s thirty to forty equally impatient travelers in front of us, all looking forward to the drink in the bar beyond security that signals the start of the holiday.

The time drags by and each family or couple checking in seems to last an eternity. There´s a sigh of relief as a young man appears at a second desk and logs onto the computer. An already tipsy hen party off to lay waste to Prague (they´re wearing badges) noisily slam into the back of the now maybe two hundred strong queue. Some people have already dragged their bags to stand in front of gate number two. Seeing this the young man smiles, logs off, and swings himself expertly over the luggage belt and with a cheery “someone´ll be along in a minute” starts, with tapes and metal stands, to organize the queue into a very long snake. The passengers move forward at the pace of large luggage being resentfully kicked. The hen party harrumph. Time passes, fifteen minutes, twenty minutes, with no new desk being opened, generating general murderous intent. We´ve been standing now a half hour. My feet are already beyond aching into burning, the knees are feeling slightly unreliable and I´m avoiding my wife´s gaze.

“This is bad,” she says and goes off to speak to the young man.

“I wonder could you help me please.” (Germans don´t generally speak like this but my wife has lived in England a long time.) “We´re in the queue but my husband can´t stand for long. We requested special assistance.”

“Does he need a wheelchair?”

“Well no, but he can´t walk far so. On the ´phone they said he´d get priority boarding.”

“Priority boarding. Great.” Relieved, he wheels on his heels, his arms swinging like a yardarm, and points to a much smaller queue of people before an equally empty desk. My wife´s about to head off when he suddenly crumples into self doubt.

“I think maybe for disabled you should…wait….” He dexterously creates, spinning poles and stretching tape, a new space for us alone before the third and equally empty desk, “…here.”

“Somebody will be along in a minute.”

We wait. And wait. By now I´m trying to keep my weight evenly distributed between both feet, the stick in my left hand and holding on to my wife´s arm with my right hand. Walking anywhere now is looking like, as they say, a big ask. When the somebody does come she´s not exactly sympathetic.

“You should have gone straight to priority boarding.”

Game as ever, my wife tries….

“We were told….”

“He is disabled, yea?”

“Well no, yes, but…..he does speak.”

Mute with discomfort I kind of wish my wife hadn´t mentioned that but before I can say anything…

“Ok, go and join priority boarding at the security desk.”

She points vaguely to the concourse´s furthest horizon.

“Is there a chance of having a wheelchair now?” my wife asks.

“Well, you can. But you´ll have to wait.”

We hobble off.

It didn´t get better. The final straw came when, after we´d stood a decade or two in the security queue, the security staff insisted, despite my wife´s increasingly tearful protests, that I get myself through the security arch without a stick and without her aid.

And maybe it was at that exact moment, as I painfully shuffled my way through the arch and when anyone who had eyes to see knew that some kind of basic category error had been made, that I knew the person who had made it was me and that I needed to recognize I was disabled and that it really would have been ok to use a wheelchair.

And it was a curiously happy, liberating realization, a self-affirmation, a joyous relief from the feelings of guilt, of a lack of the right stuff, of pluck, or grit, of somehow not having tried enough, of somehow not managing well enough, of making too much of things, of being a bother and a burden to others, of not grinning and bearing it enough, in the end, ultimately of just pretending to have a problem, of being somehow a fraud.

And that of course is the cruelest thing about the connection the present government in Britain and some of the press has made between disability and benefit fraud, that it plays into, reinforces and exploits some of the most treacherous, guilt ridden, self and reality-denying feelings that people made vulnerable by disability and illness are prey to. Compared to that apparently conscious intent, unintentional, thoughtlessly callous behavior by airport staff can´t really be considered that bad.

For details of the plight of the disabled under the present government see…

http://www.theguardian.com/profile/frances-ryan

 

 

 

 

 

Der Tag an dem ich behindert wurde.

Have wheelchair will travel
Have wheelchair will travel

Der Tag an dem ich behindert wurde…oder zumindest als ich feststellte, dass behindert zu sein eine Befreiung sein kann.

Taxi, Freitagnachmittag, vor einigen Jahren. Auf dem Weg zum Stanstedt Flughafen in England.

Meine Frau:, „wir hätten ihnen sagen sollen, dass du einen Rollstuhl brauchst.“

„Aber den brauche ich nicht“, antworte ich, seufzend. „ich brauche nur Hilfe Treppen steigen zu vermeiden.“

„Und damit du nicht zu lange anstehen musst.“

„Ja, ja, ok, wenn du das sagst.“

Die Abflughalle ist riesengroß, die Menschen kommen scharenweise an, sich freuend über das lange Wochenende in Nizza, Warschau oder Madrid. Die Abflugschalter einer guten bekannten irischen Billigfluggesellschaft sind in der Ferne am Ende der Halle sichtbar. Nur ein Check-in Schalter, mit einer einzige Frau, ist geöffnet. Das Neonschild über ihren Kopf leuchtet selbstsicher, „alle Flugziele.“ Eine schier endlose Schlange hat sich schon gebildet. Menschen mit Vorfreude auf ihr erstes Bier oder Wein nach der Sicherheitskontrolle. Der geschätzte Moment wenn der Urlaub endlich beginnt.

Ein junger Mann kommt und schaltet den Computer des zweiten Check-ins an. Die Schlange atmet erleichtert auf. Ein schon ein bisschen besoffenes, kicherndes Damenkränzchen, auf der Reise Prag zu erobern (sie tragen Aufkleber), stößt auf das Ende der Schlange. Einige haben schon ihr Gepäck vor den zweiten Schalter. Auf einmal sich darüber bewusst werdend, schaltet der junge Mann den Computer aus und springt, sportlich, über das Gepäckband zwischen den Schaltern… Macht eine kleine Pause und verkündet:

„Wird nicht langer dauern bis jemand kommt.“

Dann fängt er an, mit Metallgestellen und Bändern, die ständig wachsende Schlange zu arrangieren. Wir warten und warten. Fünfzehn Minuten. Zwanzig Minuten. Die möchtegern Passagiere kommen mit der Geschwindigkeit der gekränkt getretenen Gepäcke voran. Die gute Laune Blase des Damenkränzchens ist schon lange geplatzt. Meine Füße brennen vor Schmerzen. Ich kann meinen Knien nicht mehr so richtig vertrauen. Ich meide die Augen meiner Frau.

“Das geht nicht”, sagt sie und spricht den jungen Mann an.

„Ich frage mich ob Sie mir vielleicht helfen können.“ (Normalerweise sprechen Deutsche nicht so, aber meine Frau hat schon einige Jahre in England gelebt.) „Wir stehen schon eine Weile in der Schlange, aber mein Mann kann nicht lange stehen. Wir hatten um Sonderbetreuung gebeten.“

„Braucht er einen Rollstuhl?“

„Nein, aber er kann nicht weit laufen, am Telefon wurde mir gesagt, dass wir zu Priority Boarding gehen müssten.“

„Priority Boarding. Wunderbar.“ Der junge Mann macht auf die Hacke kehrt und weist auf eine kleinere Schlange vor einem auch geschlossenes Check-in Schalter in die Ferne. Wir sind im Begriff uns auf dem Weg dahin zu machen, wenn er auf einmal in Selbstzweifel gerät.

“Auf der anderer Seite, vielleicht müssen Behinderte hier warten.” Gewandt bildet er, mit Metallgestellen und Bändern blitzschnell eine Schlange nur für uns beide allein. Wir stehen vor dem noch leeren dritten Check-in.

„Wird nicht langer dauern bis jemand kommt.“

Wir warten. Und warten. Ich verlagere mein Gewicht zwischen beiden Füssen, dem Stock in meiner linken Hand, und meinem rechten Arm bei meiner Frau eingehakt. Jetzt überhaupt zu laufen fühlt sich wie eine große Herausforderung an. Als dann endlich jemand kommt, hat sie nicht viel Mitgefühl für uns.

„Eigentlich hätten Sie zuerst allererstes zum Priority Boarding gehen müssen.“

Mutig wie immer, versucht meine Frau es ein weiteres Mal zu erklären…

„Man hat uns hier her gesch…“

„Er ist behindert oder?“

„Ja, jein, jenachdem, Ich meine….. und Sprechen kann er auch.“

Schon stumm vom Schmerz hätte ich es lieber, wenn ich nicht sprechen müsste. Aber bevor ich überhaupt was sagen kann.

„Gehen sie dort drüben hin und stellen Sie sich am Priority Boarding vor der Sichertheitskontrolle an.“

Sie weist mit einem Geste auf die entfernteste Ecke des Halles hin.

„Gibt es jetzt die Möglichkeit einen Rollstuhl zu haben?“

„Ja“, antwortet Sie ohne uns anzugucken, „aber dann müssen Sie warten.“

Wir humpeln davon.

Es wurde nicht besser. Nachdem wir eine Dekade oder so an der Sicherheitskontrolle gewartet hatten, was endgültig das Fass zu Überlaufen brachte, beharrte eine Dame des Sicherheitspersonals darauf, trotz des unterdessen tränennahen Protests meiner Frau darauf, dass ich alleine ohne Stock und ohne ihre Hilfe durch den Sicherheitsbogen gehen müsste.

Aber vielleicht war es genau in diesem Moment, als ich schmerzhaft, haltsuchend durch den Bogen wackelte und jeder der Augen hat, ganz klar sehen konnte, dass hier irgendein Kategorienfehler gemacht wurde, dass ich feststellte, dass ich es war, der einen Fehler gemacht hatte und ich mich als behindert ansehen muss und es ganz ok gewesen wäre einen Rollstuhl einzuforden.

Und es war ein neues, merkwürdiges, glückliches, befreiendes Selbstverständnis, ein freudiges Loslassen von Schuldgefühle, dem Gefühl, dass ich nicht ausreichend versucht hatte allen klar zu kommen, dass es mir an Mut, an Entschlossenheit, Charakterstärke fehlt, dass ich am Ende nur tat als hätte ich ein Problem; dass ich irgendwie ein Betrüger war.

Das ist das Grausamste an der Verbindung zwischen behinderten Menschen und Sozialehilfebetrug, die die englische Regierung und ein Teil der Presse in den letzten Jahren herzustellen zu vermitteln versucht. Diese Linie trifft und verstärkt Schuldgefühle und Selbstzweifel von Menschen, die durch Behinderung und Krankheit täglich mit sich kämpfen und Ihre Beziehung zu Ihrem Körper und der Aussenwelt täglich neu erobern und definieren müssen.

Im Vergleich zu dieser bewusste Absicht kann die Gedankenlosigkeit von Flughafenmitarbeiten als nur halb so schlimm betrachtet werden.

Für information über den schwierigen Lager der Behinderten Menschen in Groß Britannien siehe. (Leider nur auf Englisch.)

http://www.theguardian.com/profile/frances-ryan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Maya Teil Zwei

Die Yucatan Halbinsel bildet das untere Ende von Mexico und bildet einen Zipfel in die Karibik hinein. Essentiell besteht Yukatan aus Kalkstein, was bedeutet, schlechte Böden und keine (sichtbaren) Flüsse. Die längste Korallenbank des amerikanischen Kontinents macht es durch Mangel and Tiefe unmöglich für große Schiffe zu ankern. Das bedeutete, dass die spanischen Angreifer im 16ten Jahrhundert und später die Mexikaner das Yukatan der Maya in Frieden gelassen haben, ähnlich wie Cromwell im 17ten Jahrhundert Connaught den irischen Bewohnern gelassen hat.

Tulum, vielleicht die hübscheste der Mayaruinen sitzt direkt am Meer ca. 50km südlich von Cancun. Noch 1920 kämpften hier Maya, mit Geld und Waffen, die sie von den Briten aus dem jetzigen Belize im Süden erhalten hatten, für ihre Unabhängigkeit von Mexiko. Die berühmtesten und anschaulichsten Gebäude von Tulum sind zugegebenermaßen Toltec eher als Maya. Wir werden aber auf eine einfache Steinstruktur direkt am Kliff, die aussieht als wäre sie einfach schlecht gebaut, mit großem Stolz von unserem Reiseführer Matheo hingewiesen..

Maya aerodynamische Gebäude links!
Maya aerodynamische Gebäude links!

„Sieht schief und krumm und verfallen aus, ich weiß, aber in Wahrheit ist der Turm so konstruiert, dass er absichtlich nach Nordosten lehnt, weil…“, lächelnde Pause für den vollen Effekt…. „Wenn Hurrikane von der Küste hier entlangkommen weht der Sturm aerodynamisch am Turm vorbei. Die Mauern sind auch nach innen gekurvt, um die Kraft der Winde abzufangen… Und 700 Jahre nach dem Bau steht der Turm immer noch. Das ist die einzige aerodynamische Struktur, die sie in der ganzen antiken Welt finden werden…“

Also ich zumindest bin beeindruckt… Er fährt fort..

„Für viel hunderte Jahre haben sich die Wissenschaftler über diesen Ort den Kopf zerbrochen. Sie wussten, dass die Spanier nicht vom Meer angreifen konnten, weil die Schiffe auf den Korallenbänken auf Grund gelaufen wären. Wie konnten also die Maya die Materialien, die sie zum Bau benötigten hier her bekommen? Mit der neuesten Satelliten Technologie hat man jetzt herausgefunden, dass es einen unterirdischen Fluss gibt, der unter der Ansiedlung hindurchfließt und der im Meer zwischen den Korallenbänken auftaucht. Durch das kalte Süßwasser können dort keine Korallen wachsen und so wurde eine natürliche Öffnung geformt, in die die Maya ihre Boote bringen konnten. Die nächste Frage war, da ja die Unterbrechung der Korallenbank nicht vom Meer aus zu sehen war, wie konnten die Maya immer wieder diese Stelle annavigieren. Die Antwort darauf scheint Triangulation zu sein. Die dafür benutzten Punkte zeigt uns Matheo stolz an den Gebäuden…

Beindruckend, für ein Volk, dass nicht mal Räder erfunden/ benutzt hat. Angeblich war das aber nicht aus Mangel an Erfindungsgeist, sondern einfach deshalb, weil es weder Esel, Pferde noch Kühe gab, die Räder sinnvoll gemacht hätten…

Unterdessen ist es 10:00 und Zeit weiterzuziehen. Tulum ist ungefähr so groß wie ein Fußballfeld und plötzlich haben wir das Gefühl einer Invasion. Hunderte von Touristen drängeln sich durch das kleine Eingangstor und schlängeln sich entlang der Pfade…

Unser Freund und Fahrer, Señor Cruz aus Villa Cruz, geht sicher, dass wir bevor Sonnenaufgang auf dem Weg sind bei jedem unserer Ausflüge und auch dieses Mal stehen wir um 6:30 verschlafen in der Halle unseres Hotels, um uns auf den Weg zu unserem letzten Ausflug dieses Urlaubs zu machen. Koba, Inland und westlich von Tulum. Tausende Touristen klettern wieder aus ihren Bussen, als wir Koba verlassen und Koba verdient sicher seinen eigenen Blog, aber der Höhepunkt unseres Ausflugs kommt jetzt erst…

Senor Cruz fühlt sich zuhause bei den Mayan
Senor Cruz fühlt sich zuhause bei den Mayan

Auf „in der Ruhe liegt die Kraft“ vertrauend und mit einer vagen Erinnerung, dass es in der Nähe ein oder zwei Mayadörfer gibt, fahren wir durch die Gegend. In San Juan de Dios, Senor Cruz, wie immer charmant, wird von ein paar jungen Mayafrauen angesprochen und wir werden eingeladen, ihren Mayahaushalt zu besuchen. Wie ihr in den Video sehen könnt, lernt Ramona dort Tortillas zu machen mit Maria Bendita, eine Frau vom Dorf und ich erhalte eine reinigende Zeremonie durch eines Schamanen, eine seltsame spirituelle Erfahrung…

Die Dorfbewohner sprechen alle Maya als Muttersprache, nur einige von ihnen sprechen Spanisch und alle scheinen sich einig, dass, trotz jahrhunderterlanger Verfolgung und Zerstörung ihres Nachlasses, Ihre Identität, Kultur und Sprache wieder aufleben wird…

Nach der zeremoniellen Reinigung führt der Schamane auch eine Segnung für uns Reisende durch, dabei die vier Himmelsrichtungen aufrufend, Ost, West, Nord und Süd und letztendlich auch den fünften Ort im Maya Kompass, den Ort, wo wir uns zum jeweiligen Zeitpunkt befinden. Eine großartige Segnung, in der Tat….