Jazz und was von der DDR bleibt übrig…

usch
Uschi Brüning and Take Five

Wir sitzen in einem lokalen Jazz Klub gleich um die Ecke von uns in Weissensee, dem Steinmetzhof. Ein Paar aus London, hier für einige Tage zu Besuch, ist auch dabei. Sie haben auch das Gefühl, dass dieser schöne kleine Ort etwas Besonderes sei. Die Sängerin, Uschi Brüning, der Saxophonist, Ernst-Ludwig Petrowsky, und die Band, Take Five, waren unter den besten Jazz Musikern des ehemaligen kommunistischen  Ost Deutschlands.

Bob, der Londoner, schaut sich ein bisschen um. Ein Publikum im Durchschnittsalter von vielleicht sechzig.

„Also die Menschen hier würden sich an das Leben in Ost Deutschland erinnern?“

„Natürlich“ antworte ich.

„Was halten sie dann jetzt davon?“

„Na ja“, gebe ich meine Standard Antwort, „ich habe bis jetzt niemanden getroffen, der diese Republik zurück haben will.“

Der Band fängt an zu spielen. Take Five von Dave Brubeck. Sie spielen eine halbes Dutzend beliebter Jazz Nummern. Die Stimme von Uschi ist ein wunderschönes Instrument an sich, das sich geschickt zwischen den anderen einflechtet.

Der Band legt eine Pause ein. Laura, Bobs Frau, und meine Frau stehen auf, um Wein und etwas zu knabbern von der Bar zu holen.

„Die meisten Menschen hier sind aus Ost Berlin oder?“, fragt Bob.

Ich nicke.

„Und nicht viele die jünger als, sagen wir, dreißig waren, als die Mauer fiel?“

Wieder ein Nicken.

„Daher“, er spricht langsam, seine Worte abwägend, „sind sie, in einiger Hinsicht, was von der DDR übrig bleibt.“

“Naja, politisch gesehen, eher nicht. Ich meine als Jazz Fans waren die offen für Musik und Kultur aus dem Westen und daher der Regierung eher verdächtig. Aber doch, viele sind mit der Band alt geworden und vielleicht ist hier einer der wenigen Orte von man noch eine kulturelle Kontinuität mit der ostdeutschen Vergangenheit hat.“

Laura und meine Frau sind, mit Wein und etwas zu Essen wieder da.

„Was ist denn das?“ Bob fragt auf die belegten Scheiben Brot deutend.

“Hackepeter,” antwortet meine Frau, “rohes gehacktes Schweinefleisch mit rohem Ei und Zwiebeln. Auf braunem Bort. Superlecker.“

Sie lässt es sich schmecken. Bob nicht.

Als er mich heimwärts die Straße entlang schiebt, fragt Bob.

„Und was haben die Menschen gedacht als die Mauer fiel?“

„Vieles, am meisten Befreiung natürlich, aber dann machten sie sich vielleicht Sorgen um die Zukunft, und vielleicht, einige fühlten sich, zumindest ein bisschen…..geschlagen.“

„Wirklich?“

„Na ja, ich meine, die wussten dass der Staat ein korrumpierter, pleiter, von Spionen befallener kleiner Staat war, aber es war halt ihr korrumpierter, pleiter, von Spionen befallener kleiner Staat. Und vielen wollten das er nicht lediglich verschwinden sollte, sondern hofften auf einen neuen Anfang, etwas Anderes. Das wurde aber nie so wirklich angeboten.“

“Die Menschen sind trotz allem zurechtgekommen. Mit viel Unterstützung des Westens.“

Bob sieht lieber die angenehme Seite des Lebens. Ich eher nicht.

„Na ja, niemand spricht so viel darüber aber ich glaube die  Frauen besser als Männer.“

Bob bleibt einen Moment stehen. Er atmet die frische Nachtluft ein. Die gelben Blätter der Linden glühen im Licht der Straßenlaternen. Ich meine, er hört mir noch zu.

„Ja, ich glaube schon. Prozentual hatte die DDR mehr Frauen in der Arbeitswelt als alle anderen Staaten. Die hatten dadurch finanziell Unabhängigkeit, und es gab eine hohe Scheidungsrate.“

“Alle Männer waren dann Feministen in der DDR?“

„Natürlich nicht. Es wurde erwartet dass Frauen außerhalb des Hauses arbeiten, aber sich zur gleichen Zeit auch um den Haushalt kümmern müssen. Na ja, alles wie immer. Allerdings haben die Frauen zwölf zusätzliche Tage pro Jahr Urlaub gekriegt, Hausarbeiten zu erledigen.“

„DDR als feministischer Staat, das kaufe ich dir nicht ab.“

„Ok, aber die jungen Frauen haben von irgendwoher ihr Selbstvertrauen geholt. Nach dem Mauerfall zwischen 1993 und 2008 haben zwei Drittel aller Frauen zwischen achtzehn und neunundzwanzig  Ost Deutschland verlassen und nach West Deutschland, Westeuropa und die Welt geflohen. Zwei Drittel!“

“Und eine davon war deine Frau. Und die Männer?”

“Viele waren auch weg. Insgesamt ist die Bevölkerung um fast einen Viertel in den zehn Jahren nach dem Mauerfall geschrumpft. Aber trotzdem, ich glaube dass es für Männer eine besondere schmerzhafte und intensive Erfahrung war. Es gab hier in nur drei, vier Jahren eine ähnliche De-industrialisierung wie in Liverpool, Detroit oder im Ruhrgebiet über drei oder vier Jahrzehnte. Werftarbeiter in Rostock oder Wismar, Bergbauarbeiter in Bischofferode, Textilfabrik Arbeiter in Apolda, alle Art von Fabriken in Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg wurden fertig gemacht.“

„Weil die nicht wettbewerbsfähig waren.“

„Vermutlich. Aber ich glaube nicht, dass viel Zeit aufgebracht wurde, um so was sicher zu stellen.“

Laura und meine Frau haben uns eingeholt.

„Das ist alles sowieso Schnee von vorgestern“, sagt Bob.

Meine Frau guckt mich an. Jetzt bedauert sie glaube ich, dass sie mich zu dem  letzten Gin und Tonic überredet hat.

„Nein, wir haben jetzt ein letztes Kapitel der DDR,“ sage ich ein bisschen trotzig und die Augen meiner Frau vermeidend, „das heißt die Alternative für Deutschland,…ein bisschen wie UKiP aber mit mehr Wut, die kommen am besten unter Männer im mittleren Alter und älter, aus den ehemaligen Ländern der DDR an.“

„Das Jazz war aber schön“, sagt meine Frau, als sie die Tür öffnet.

„Und Uschi kann richtig gut singen,“ füge ich hinzu.

Und da können wir alle zustimmen, bei einem letzten Absacker, Uschi konnte und kann noch richtig gut singen.

Einige Momente vom Leben Schwester Franziska. Teil 5

 

Sister Franziska with friends. Fasching celebration in the DDR
Schwester  Franziska, ex rechts, mit Freundinnen. Fasching in der  DDR Ende 1960s.

Es ist der 24 Juni 1964. Schwester Franziska ist zweiunddreißig. Sie steht in der Schlange vor der Grenze der DDR. Es ist der heißeste Tag des Jahres. Schwester Franziska hat Angst vor der Grenze, aber noch mehr, dass sie bald in Ohnmacht fallen wird.

Was man von Westdeutschland in die DDR mitnehmen konnte, war streng kontrolliert und limitiert, deshalb trug Franziska zwei Ordenskleider übereinander. Aber das waren nicht alles; doppelte Unterwäsche, doppelte Blusen, doppelte Mäntel…

„Ich werde sterben“, flüstert sie sich selbst zu.

Sie versucht sich abzulenken von ihrer Angst und der Hitze. Wenn sie endlich auf der anderen Seite der Grenze ankommt, wird sie endlich ihren Traum erfüllen. Zu diesem Zeitpunkt wird sie Missionarin werden.

Als sie sich von Gott berufen fühlte, Ordensschwester zu werden, wusste sie schon, dass zwei von Vatis Schwestern, Ordensschwestern bei den Franziskanern waren. Aber in jenem Orden kümmerten sich die Schwestern um Kranke und andere Pflegefälle. Frances wollte sich einem Orden anschließen, wo man Missionar werden konnte. Sie wollte nach Afrika. Daher hatte sie sich für die Schwestern der Göttlichen Vorsehung entschieden.

Endlich ist sie dran. Der junge Polizist sieht ihre Papiere ein und als er merkt wie rot die Schwester im Gesicht ist, betrachtet er sie ein bisschen näher, kann aber nichts sehen, dass ihm unrechtmäßig erscheint. Offenbar widerwillig und misstrauisch winkt er sie durch.

Die Mauer hinter sich, zieht Franziska sofort einige ihrer Kleidungstücke aus und setzt sich eine halbe Stunde später erleichtert in den Zug nach Bautzen.

Der Orden war damit einverstanden gewesen, sie in Afrika zu stationieren, aber bei der medizinischen Untersuchung zeigte sich, dass ihre Knie, ihr Meniskus, in keinem guten Zustand war. Als junge Frau hatte sie viel Handball gespielt, offenbar zu viel. Nur eine Schwester die in jeder Hinsicht gesund war, konnte nach Afrika fahren.

Dann im Jahr darauf wurde die DDR als Missionarsgebiet bekanntgegeben. Die Oberin fragte Franziska ob sie dahinwollte.

Natürlich konnte man aus der DDR nur schwer wieder zurückkehren und der Orden benötigte die Erlaubnis ihrer Mutter, die diese ungern geben wollte. Mutter hatte große Angst vor den Russen.

„Lieber Afrika als die Russen, Sissy“ sagte sie.

Gefragt warum, erzählte sie eine Geschichte die sie nie zuvor erwähnt hatte. Als sie mit Sissy schwanger war, bekam sie Besuch von einer Zigeunerin. In der Nachkriegszeit gab es viele Zigeuner in Nordrheinwestfalen. Die Zigeunerin sagte, dass sie ein Kind bekommen würde, welches sehr, sehr weit in den Osten, in ein Land regiert von Eis und Schnee reisen würde. Das machte ihr furchtbare Angst, weil die Westfalen tief gläubig, aber auch recht abergläubisch waren.

Am Ende hatte sie, mit den Worten, zugestimmt:

„Wenn du aber nach Sibirien musst, dann komme ich auch mit.“

Der Zug kam endlich in Bautzen, einem Sorbischen Gebiet, an. Der Bahnhof war sehr klein und offenbar vernachlässigt und verlassen. Franziska setzte sich auf einen Bank und wartete.

Sie hatte schon ein bisschen über die Sorben gelesen. Die waren sehr christlich und von der Regierung drangsaliert. Obwohl es immer behauptet wurde, dass die DDR den christlichen Glauben akzeptierte, war es in der Tat nicht so. Evangelisieren wurde verboten. Nur durch eigenes Verhalten konnte man Andere überzeugen, Christ zu werden. Im Prinzip wurde die Taufe nicht verboten, aber wer sich taufen ließ, musste raus aus der Partei. Es gab manchmal geheime Taufen, aber trotzdem fiel die Anzahl der Christen in der DDR über die Jahre deutlich zurück.

Wahrscheinlich, sagte sie sich, half die strenge Einstellung der Katholischen Kirche nicht. Wenn Eltern aus der Kirche ausgetreten waren, aus welchem Grund auch immer, dann war das Taufen der Kinder nicht mehr möglich. Die Evangelische Kirche war nicht so streng.

Von weit entfernt erkannte Franziska die Silhouette einer Schwester. Sie lief langsam unter den Kastanienbäumen, die staubige, sonnige Straße entlang. Sie würden zusammen in das Ordenshaus in Räckelwitz gehen.

Aus dem Westen kommend, wo der Aufbau schon weiter war, empfand Franziska die DDR als hinterrücks. Die Menschen trugen nur dunkle Kleidung in der Küche. Auf Hygiene wurde überhaupt nicht geachtet. Es gab nur einen Kohlenherd, der schon fünfzig Jahre alt war, eine selbst betriebene Dampfheizung und Dampfkessel und als sie die Küche herumlief, zischte es hier und zischte es da.

Die Holzbretter, die täglich hundertmal benutzt wurden, mussten ausgekocht werden, aber waren so schlecht geleimt, dass danach in ihren Händen auseinander fielen.

Sie beharrte also auf große Änderungen in der Küche, die die zwölf DDR Schwestern beunruhigten.

„Ich wollte alles so radikal ändern dass sie mich bald nicht mehr haben wollten“.

Franziska entschied auch, dass es besser wäre, wenn sie ihre neuen Schuhe und die Kleidung aus dem Westen nicht trug, damit die Schwestern nicht neidisch wurden.

Trotzdem hatte sie ein tiefes Verständnis für die Schwestern. Diese hatten die Gemeinde 1936 gegründet und aufgebaut. Sie hatten die Entbehrungen der Hitlerzeit erlebt, als das Kloster im Krieg zwangsweise in ein Lazarett umfunktioniert wurde. Als dann die Russen kamen, bedeutete das zusätzlichen Ärger. Weil die Schwestern sich um deutsche Soldaten gekümmert hatten, wurden sie von den Russen beschossen. Die Schwestern und die Frauen des Dorfes, hatten große Angst vor Vergewaltigung. Sie verbrachten viele Nächte versteckt im Keller. Am Ende war eine der sorbischen Dorffrauen, die Russisch sprach, zu den russischen Kommandos gegangen. Mutig sagte sie.

„Gute Männer benehmen sich nicht so.“

Danach wurde die Situation langsam besser. Um das Ordenshaus und Dorf weiter zu beschützen, stellten die Frauen am Rande des Dorfes große Schilder mit Todesköpfen und der Warnung „Seuche“ auf.

Dann kam die DDR und das Haus wurde wieder aufgebaut, und die Schwestern, weil sie so hart gearbeitet hatten, wurden respektiert und unterstützt. Trotzdem, unter dieser Gruppe Frauen fühlte Franziska sich als ein Außenseiter, einsam.

Wenn sie abends in der Kapelle betete, fragte sie sich, ob sie es hier aushalten würde, und sie dachte an ihre ersten schweren Jahre als Ordensschwester. Im September 1956 war sie dem Orden in Münster beigetreten. Frances war zu dieser Zeit vierundzwanzig. Sie schwor drei Gelübde; Armut, Keuschheit und Gehorsam.

Sie lächelt, als sie sich an ihren ersten Schrecken erinnert. Man musste im Ordnen die Unterwäsche mit Allen teilen, und sie kam nur in Größe eins, zwei und drei. Ihre Eigene durfte sie nicht behalten.

Als Novizin musste Frances auch geistliche Übungen absolvieren. Zu diesem Zweck gab es verschiedene Bücher unterschiedlichen Niveaus. Frances wollte ein Buch mit dem Titel, ‘Liebe bis zum Fuß des Kreuzes’ studieren. Aber die Novizen Meisterin sah das als zu anspruchsvoll für sie an und stufte sie auf ein niedrigeres Niveau hinunter.

Auf einer Seite konnte sie das gut verstehen. Wegen des Krieges musste Sissy die Schule schon mit dreizehn verlassen. Sie hatte nie die Möglichkeit gehabt, die Bibel zu lesen. Sie kannte die Geschichte, Adam und Eva, die Sintflut, und so weiter bloß aus Erzählungen ihrer Eltern. Auf der anderen Seite wusste sie, dass sie, und insbesondere ihr Gehorsam, auf diesen Art und Weise, getestet wurden.

Dann hatte sie es noch viel schlimmer im Waisenhaus gefunden, wo die Schwestern die Waisen oft körperlich bestraft oder psychologisch streng behandelt hatten, beispielsweise sie ohne Essen ins Bett geschickt hatten. Zum Glück musste sie nur ab und zu Aushilfe dorthin, da sie normalerweise in der Küche arbeitete.

Dennoch hatte sie jene Zeit als Ordensschwester im Westen überstanden und sie würde es auch jetzt in der DDR schaffen.

Schwester Franziska. Fasching in der DDR.
Schwester Franziska. Fasching in der DDR.

Eines Morgens kam die Oberin, Schwester Bernhardina, zu ihr und fragte.

„Schwester Franziska, hast du einen Führerschein?“

Franziska hatte keinen Führerschein aber sie wollte gern Fahrstunden nehmen. Für einige Tage war sie glücklich und voller Hoffnung. Sie wusste dass die Oberin oft unterwegs war und dafür eine Fahrerin und Begleiterin brauchte.

Dann kam eine der älteren Schwestern zu ihr und sagte.

„Viel Glück bei der Fahrprüfung. Die mache ich auch. Wenn wir beide bestanden haben, wirst du meine Stellvertreterin sein. Ich glaube, du wirst nicht oft weg von deiner Küche sein müssen.“

Franziska war überrascht und enttäuscht.

Der Tag der Prüfungen war kalt und regnerisch. Franziska und die ältere Schwester warteten zusammen auf die Fahrprüfung. Franziska merkte wie die Hände der Schwester vor Angst zitterten als sie ins Auto stieg. Die Schwester fiel durch.

Jetzt sah Franziska ihre Chance. Sie muss sich konzentrieren aber auch locker bleiben. Der Regen machte die Prüfung nicht leichter. Eine ganze Stunde dauerte sie.

„Es freut mich sehr Schwester, ihnen zu sagen…Sie haben die Prüfung bestanden.“

Eigentlich sollte eine Schwester nicht vor Freude schreien. Dennoch konnte sie einen Freudenschrei nicht zurückhalten.

Doch dann kam eine böse Überraschung.

„Herzlichen Glückwünsch, Schwester. Zunächst brauche ich Ihren Ausweis“.

Franziska reichte ihn ihm.

„Der ist aus dem Westen. Haben Sie keine DDR Staatsangehörigkeit?“

„Die habe ich nicht.“

„Das tut mir Leid. Ohne die können wir ihnen keinen Führerschein ausstellen.“

Franziska konnte erst nach drei Monaten und nach vielen verschiedenen Prüfungen ihre Staatsangehörigkeit bekommen. Genug Zeit für die andere Schwester ihre Prüfung zu bestehen, und bei ihrem zweiten Versuch schaffte sie das. Jedoch, bei der ersten Fahrt mit der Oberin durchfuhr sie eine rote Ampel und dann ein Stoppzeichen. Zufällig war die Polizei in der Nähe und die Schwester bekam zwei Strafmandate. Es wurde als Gottes Führung angesehen, dass die Oberin dann auf Franziska zu vertrauen beschloss. Oft zusammen unterwegs, verstanden sie sich gut.

Weil einige Mitschwestern es nicht gern sahen, wenn Schwester Franziska die Oberin nach Magdeburg, nach Dresden, nach Görlitz und sehr oft nach Berlin fuhr, dankte Franziska dem lieben Gott für ihren eigenwilligen Charakter. Die Missbilligung dieser Schwestern konnte sie gut aushalten.

Obwohl sie es noch nicht wusste, würde diese Missbilligung der Schwestern bald zum schwersten Erlebnis ihres Lebens führen.